Werdegang & Erfahrung
Eine Laufbahn zwischen öffentlicher Politik, Wissenschaft, Bildung und Gemeinschaftsleben.
Aufgewachsen in Accra, wurde mir früh bewusst, wie vielschichtig sich Migration auf soziale und kulturelle Strukturen auswirkt — auf Ebene der Familie, der Kommune und des Staates. Diese frühe Prägung, verbunden mit meiner ersten beruflichen Position im Bereich Migrations- und Entwicklungspolitik, weckte ein lebenslanges Engagement für dieses Feld. Mein Ziel war stets, mit meiner fachlichen und wissenschaftlichen Expertise zu einer besseren Gesellschaft beizutragen, indem ich wirksame sozioökonomische Politiken, Strategien und Partnerschaften entwickle.
Mein akademischer und beruflicher Weg wurde durch ein langjähriges Engagement für das Verständnis von Migration, Diaspora-Engagement und sozialer Inklusion geprägt. Ich begann an der University of Ghana, wo ich einen Bachelor of Arts in Psychologie erwarb und eine fundierte Grundlage im Verständnis menschlichen Verhaltens entwickelte, die bis heute meine Arbeit in angewandter Sozialwissenschaft und studentischem Wohlergehen prägt. Später schloss ich an derselben Institution einen Master of Arts in Migration Studies ab und legte damit einen dauerhaften Schwerpunkt auf transnationale Gemeinschaften und Diaspora-Dynamiken.
Um Theorie und Praxis miteinander zu verbinden, erwarb ich 2014 ein Diplom in Migrationsmanagement an der Maastricht University und gewann dabei wertvolle Expertise in Migrationsgovernance, Politikentwicklung und internationaler Zusammenarbeit. 2016 erweiterte ich meine globale Perspektive durch den European Master in Migration and Intercultural Relations — ein gemeinsames Programm von Universitäten in Deutschland, Norwegen und Slowenien. Diese Erfahrung stärkte meinen interdisziplinären Ansatz zu Integration, Inklusion und gesellschaftlichem Engagement.
Meine akademische Ausbildung schloss ich 2021 mit einer Promotion in Migrations- und Diaspora-Studien an der Technischen Universität Berlin ab. Meine Doktorarbeit sowie meine Tätigkeit am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (Erkner) festigten mein Engagement, akademische Forschung und öffentliche Politik mit den gelebten Erfahrungen von Migrantinnen und Migranten, Familien und Gemeinschaften zu verbinden.
Neben meinem akademischen Hintergrund bringe ich mehr als ein Jahrzehnt Berufserfahrung in Migrationsforschung, Politik, Governance und Bildung mit. Meine Tätigkeit im öffentlichen Dienst in Ghana bildete eine fundierte Grundlage in Politikentwicklung, Programmumsetzung, Regulierungsanalyse, Finanzaufsicht und Zusammenarbeit mit internationalen Partnern, darunter die Internationale Organisation für Migration (IOM) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).
In Europa vertiefte meine Forschung an der Technischen Universität Berlin und am Leibniz-Institut meine Expertise in Integration und transnationalem Leben. Während meiner Zeit am African Diaspora Policy Centre in Den Haag untersuchte ich zudem die Beiträge afrikanischer Diaspora-Organisationen in den Niederlanden zu Friedensinitiativen in Kenia, Ruanda, Dschibuti und der Demokratischen Republik Kongo. In diesen Positionen habe ich umfangreiche Feldforschung betrieben und zahlreiche Interviews mit Diaspora-Organisationen und wichtigen Akteuren des Feldes geführt.
Über Forschung und Politik hinaus habe ich inklusive Bildungs- und Gemeinschaftsprogramme geleitet, multidisziplinäre Teams koordiniert, das Wohlergehen von Schülerinnen und Schülern unterstützt und eng mit Eltern sowie institutionellen Stakeholdern zusammengearbeitet, um Umgebungen zu schaffen, in denen unterschiedliche Menschen sich entfalten können. Diese Kombination aus akademischer Tiefe, politischer Fachkenntnis, Programmleitung und interkulturellem Verständnis befähigt mich, Institutionen bei der Entwicklung praktischer, menschenzentrierter Lösungen mit spürbarer Wirkung zu unterstützen.